Dundee

Tag 4

Es ist relativ trocken. Wir haben beschlossen weiter zu fahren, es geht nach Dundee. Das Gedicht die Firth of Tay Brücke von Theodor Fontane beschäftigt meine Frau seit ihrer Jugend. Jetzt nehmen wir die Gelegenheit wahr, sie in Natura zu sehen.

Der Tay ist ein sehr breiter Fluss, schon die neue Autobrücke will nicht enden. Der Wind rüttelt an unserem Bus und dann sehen wir die Brücke zum ersten Mal. Langgestreckt überspannt sie den Tay.
Gesamtlänge: 3.264 m
Baubeginn: 1882
Lichte Höhe: 23 m
Eröffnet: 13. Juli 1887
Typisch mit vielen Pfeilern quer über den Fluß, sie tragen die einzelnen Brückenelemente.

_DSC1888Denken an das Unglück von 1879 das über 100 Menschen in den Tod riss. Die mangelhafte Konstruktion die Lokomotive samt Waggons in die Tiefe stürzen ließ. Erst als wir die Brücke unterquerten sahen wir, dass die Brücke nicht gerade von Ufer zu Ufer führte, sondern dass sie bereits im Wasser Biegung von fast 90 Grad machte. Imposant allemal. Als Mahnung sind immer noch die alten Pfeiler im Fluss. Es war sehr beeindruckend.

Dann programmierten wir das Navi auf „Scone“ und er lotste uns total falsch über einen Umweg von 25 km. Technik ist und war eben nicht unfehlbar. Die Campsite zu finden war nicht einfach. Die Zufahrt verlief über den Parkplatz einer Pferderennbahn, ja eben doch anders. Anders war auch das Personal, trotz Pause nett, höflich und gesprächig. Ja und ein toller ruhiger Platz, was kann man sich mehr wünschen.

Ach ja das Wetter. 2 Stunden Sonne getankt auf Liegestuhl, Regen und Wolken. Morgen geht es gen Glencoe.

Tag 5

macht nicht satt, aber neugierig