Durness

Tag 7

Wir haben eine abenteuerliche Dusche hinter uns. Stahlkonstruktion mit Kette über ein Rad geführt, das einen Druckspüler bedient. Und das alles unter der Decke. 3 Duschen für viel zu viele Personen. Egal Hauptsache man fühlt sauber. In Inverness suchen wir noch den Bäcker auf und kaufen Brot, Scons und Rosinenschnecken. Nach abenteuerlicher Führung durch, um, und über diverse Roundabouts erreichen wir die Straße nach Norden. Überqueren den Beauly Firth sehen noch die Campsite und bemerken dass die Besiedlung deutlich abnimmt. Bald darauf nur noch Landschaft, Berge und Gebirge. Die Lochs liegen dazwischen, alles grün, Steine die wahllos in der Landschaft liegen, eigenwillig und urig.

Die B 9176 führt uns durch die Berge, sie ist eng und es passen gerade zwei Fahrzeuge nebeneinander.  Die A 836 ist dann entspannter zu fahren, zweispurig und fast kein Verkehr. Ab Daichork wird wir die Straße in der Karte mit weißen Punkten versehen. Die Legende gibt keinen Aufschluss darüber. Aber dafür die Anzeige am Weg „Singlecross way“. Man wird verpflichtet auszuweichen und Vorfahrt zu gewähren. Was spektakulär klingt, ging total easy, wenn man ein Fahrzeug sieht dann nimmt einer die nächste Ausweichbucht und lässt passieren. Man grüßt sich und weiter geht’s. Wir haben an einer Stelle Kaffeepause eingelegt und kamen uns vor als wenn wir total eins mit der Natur waren., absolute Stille einmalig.

So fuhren wir an ungezählten Lochs vorbei, in unwirklicher Natur, Schafe am und auf dem Weg. In Tongue wurde wieder ein Stück zweispurig. Richtig rauh wurde das letzte Stück nach Durness, Singletrack und steile schmale Wege, das war schon der Höhepunkt. Und dann  nach einer Kuppe, die Bucht, das Meer, der große weite Atlantik. Wir sind am nördlichsten Punkt Schottlands angekommen.

Ein riesiges Gelände für den Campingplatz, mit viel zu wenig Toilette_DSC1921n und Duschen, dazu voll mit Campern.Wir ergattern noch einen Platz von dem aus wir das Meer sehen können.
Im Pub ne_DSC1920benan haben wir Bier, Cyder und Essen bekommen. Dazu viel Trubel und Lärm, das sind wir gar nicht mehr gewohnt.

Das Wetter war ganz gut, nachmittags Sonne, wenig Regen und meist bedeckt. In Durness haben wir unsere gefütterten Jacken angezogen, es waren nur noch um 14 Grad.

Tag 8

macht nicht satt, aber neugierig