Hebriden

Tag 8

Wir wollten in Durness eigentlich 1 – 2 Tage bleiben, aber es hatte über Nacht so stark geregnet, dass eine französische Familie auf der Wiese total abgesoffen ist. Der Platz war sehr nass, so dass ich vorher nach einer Überfahrt suchen musste um in einem Rutsch vom Gras zu kommen.Chaos in den Sanitäranlagen machten den Entschluss leicht wieder zu reisen. Ohne Frühstück an die einzige Zapfsäule am Ort und dann Richtung Süden.

Dem Trubel entkommen suchten wir uns ein Plätzchen in der Natur um zu frühstücken. Unser Ziel heute Ullapool es gibt hier nur ganz wenig Campingplätze in der Region und eventuell sollten doch noch die äußeren Hebriden mitgenommen werden. In Ullapool angekommen hatten wir wieder Berge erklommen und zahllose Lochs passiert die uns sehr beeindruckt haben.
_DSC0509Wir gehen in den Ort und sehen zu wie die Fähre anlegt. Im Fährbüro lösen wir eine Passage auf standby. Holen schnell das Auto und kommen mit. So sind wir schneller auf Lewis als gedacht. In Stornoway legen wir an und ich hatte im Internet recherchiertes soll eine Campsite an der Westküste geben. Also auf den Weg. Kaum zu finden und dann? Nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem Internet, eine Wiese an der Straße mit 10 in Worten zehn Stellplätzen. Nein so hatte ich mir die Äußeren Hebriden nicht vorgestellt. Kilometerlange schnurgerade Straßen, Torfabbau, kaum Schafe, einfach nur öde. Zwar Berge und Gebirge, aber irgendwie Einöde.

Also wieder nach Stornoway der Campingplatz ist ausgebucht und hat 12 Plätze. Also gibt es auf den Hebriden ganze 22 Stellplätze auf 2 Campsites.

Im Hafen dann die Erkenntnis dass die nächste Fähre zurück erst am folgenden Tag um 16:45 und zur Isle of Sky um 16:30 geht. Die einzige Fähre die heute noch ging wäre von Tabert nach Uig auf der Isle of sky. Diese würde allerdings heißen die Hebriden komplett zu durchqueren. Wir beschlossen uns ein B&B zu suchen, denn frei in der Natur zu stehen dazu ist der Camper eben zu klein. Wir machten uns auf den Weg nach Tabert. Sehr wenig Häüser auf der Strecke und noch weniger B&B Schilder. Und wenn, dann no vacency. Das Navi signalisierte Ankunft Tabert 20:24. Und so erreichten wir buchstäblich auf den letzten Drücker die Fähre und kamen mit.

So landeten oder strandeten wir gegen 23 Uhr in Uig und danke dem netten Schweizer der mit seinem Californai rückte, damit wir beide Platz hatten. So übernachteten wir wie auf einem Parkplatz Tür an Tür. Und die Sanitäreinrichtung? 2 + 3 Duschen und in Summe  4 Toiletten. Aber immerhin, die äußeren Hebriden in 6 Stunden, das könnte ein Rekord sein, oder?

Tag 9

macht nicht satt, aber neugierig