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Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Es gibt immer wieder Momente in denen ich ganz still werde und an die See denke. An die Weite und die Unendlichkeit der See. Wer es noch nie erlebt hat, der wird es kaum nachvollziehen können. Nur Wasser Wellen und Himmel, ein frischer würziger Duft von Salz und Meer, das wunderbare Rauschen der Wellen immer gleich und doch ganz anders.
All das verwischt sich am Horizont verschmilzt und wird einfach eins.

Dann denke ich auch an die vielen Seeleute die ihr Leben da draußen haben  lassen müssen, da sie den Naturgewalten nicht gewachsen waren. Und immer wieder muß ich an die jungen Leute denken, noch Kinder mit 13 oder 14 Jahren, die damals auf Segelschiffen angeheuert haben. Die Wind und Wellen getrotzt haben, die ihrem Kapitän vertraut, ja sogar ihr Leben anvertraut haben und die ihm ohne Murren und Knurren gehorcht haben. Die wußten es kommt auf jede!!! Hand an. Getreu dem Motto : 

„Eine Hand fürs Schiff, eine Hand für den Mann“ 

Es ist jammerschade, daß all die klugen Leute, Chefs, Manager und Abteilungsleiter, die unentwegt von Teamwork reden, nie zur See gefahren sind, sie hätten dort so viel erfahren können !!!

Hochachtung habe ich vor den ehrenamtlichen Helfern und den Besatzungen der Seenotrettungskreuzer, die immer dann losfahren wenn alle im sicheren Hafen sein sollten. Und auch hier zeigt es sich oft, die Naturgewalten sind stärker, Wellen so hoch wie Einfamilienhäuser,  reißen die Männer in die See, fort, oft für immer, einfach fort von ihren Familien und Kindern, für immer und das weil sie ihrer Berufung zum Retten und Helfen in Not gefolgt sind.

Unzählige wurden aber auch von diesen Männern vor dem sicheren Tod gerettet, selbstlos immer wissend es kann ihr eigenes Leben kosten, entrissen sie viele der See, die sie schon fast hatte.

Danke an die Retter in der Not.

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Die Rubrik DGzRS Geschichte und Geschichten lohnt sich.

 

macht nicht satt, aber neugierig