2. Fazit

Was bleibt an Eindruck von diesem Wochenende?

Die Faszination der lautlosen Bewegung mit einem Auto ist geblieben. 

Das Gefühl, sich emissionsfrei den Luxus des Reisens zu erlauben ist ein gutes Gefühl.

Beschränkung ist da. Man kann nicht mehr binnen kürzester Zeit Energie aufnehmen um weiter fahren zu können. Das liegt an der oft fehlenden Infrastruktur und in der Systematik der Physik der Energieaufnahme. Gerade im Norden war es schon Nervenkitzel.

Man muss umdenken, man muss planen, man muss den Radius akzeptieren, man muss Alternativen kennen. Wie und wo kann ich laden, wie kann ich bezahlen. Wie kalt wird es werden, denn während des Ladens kann nicht geheizt werden. Gibt es eine Location in der ich warten kann.

Man kann nicht alles an der Reichweite festmachen. Große Reichweite geht einher mit großem Akku. Akku bedeutet Gewicht, Gewicht ist Masse. Masse die bewegt werden muss, diese braucht Energie. Der 94 Ah Akku wiegt alleine 230 kg. So wiegt der Tesla 3 im Vergleich eine gute halbe Tonne mehr als der i3. Ich glaube, ich kann mit dem Kompromiss leben, reisen wird eben anders, entspannter, mit Pausen, mit moderater Reisegeschwindigkeit. Eben doch etwas ökonomischer, sicher auch ökologischer und stressfreier.

Der Rangeextender. Ja er hat uns geholfen, ja er bietet Sicherheit, ja man könnte ihn wie einen Reservekanister betrachten. Aber er kostet gut 4.500 €, er ist ein Verbrenner, er bringt zusätzliches Gewicht, er muss gewartet werden, er braucht Öl. Ist das alles notwendig? Nein ich glaube nicht, denn irgendwie finde ich, dass ein  Verbrenner nichts in einem e Mobil zu suchen hat. Unser i3 wird daher ohne Rangeextender sein.

Plugin Hybrid eine Alternative? Nein ich glaube ein Verbrenner der ca. 30 km elektrisch fahren kann, um dann seinen großen Motor zu starten um damit zu fahren, das ist kein E Auto.

Nun gilt es zu entscheiden welche Ausstattung soll unser i3 haben, ein Angebot einholen , um ihn dann im Dezember zu bestellen.

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macht nicht satt, aber neugierig